Hohe Nachzahlung für Beamte auch im Ruhestand (zu geringe Alimentation)
Das Bundesverfassungsgericht hat die Berliner Landesbesoldung für verfassungs-widrig erklärt (Berlin muss bis 
März 2027 eine Neuregelung der Besoldung beschließen). Auch beim Bund (Beamte & Ruhestandsbeamte) gibt es teilweise hohe Nachzahlungen (Medienberichten zufolge liegt diese für alle (!) Beamte zwischen mind. 3.000 und 13.000 Euro, Der INFO-SERVICE gibt hierzu eine Broschüre heraus, die unmittelbar nach dem Beschluss des Gesetzentwurfs der Bundesregierung vorgelegt wird (im II. Quartal.2026 >>>zur (Vor)Bestellung der Broschüre.


Aktuelles aus der öffentlichen Verwaltung: DBB sieht Defizite bei Fachkräftegewinnung für den öffentlichen Dienst; 20.12.2011

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Aktuelles aus der öffentlichen Verwaltung:

DBB sieht Defizite bei Fachkräftegewinnung für den öffentlichen Dienst

Obwohl der Bund ein Fachkräftegewinnungsgesetz auf den Weg gebracht hat, sieht der dbb Defizite bei der Gewinnung geeigneter Nachwuchskräfte für den öffentlichen Dienst. Der dbb Bundesvorsitzende Peter Heesen sagte der Neuen Westfälischen (Ausgabe vom 16. Dezember 2011), die Nachwuchsgewinnung werde immer schwieriger. Seit 1993 wurden Arbeitsplätze
pauschal abgebaut ohne Blick auf die Tätigkeiten und den künftigen Bedarf. Damals hatten Bund, Länder und Gemeinden 5,3, heute sind es weniger als 3,6 Millionen Beschäftigte. Heesen fügte hinzu: Jetzt, da die geburtenschwachen Jahrgänge kommen, rächt sich das.

Im Fachkräftegewinnungsgesetz fehle eine Anhebung der Anwärterbezüge, kritisierte der dbb Chef. Da hat sich seit 1998 wenig getan. Referendare an Berufskollegs verdienen weniger als ihre Schüler etwa in einer Maurer-Klasse. Zudem würden bei Bund und Ländern weiterhin Stellen abgebaut; statt dauerhafter Beschäftigung gebe es auf zwei Jahre befristete Stellen. Ich bezweifele, dass man damit junge Menschen gewinnen kann. Da muss erheblich mehr kommen, wenn wir weiterhin einen leistungsfähigen öffentlichen Dienst behalten wollen. Der demographische Wandel verlangt das, zeigte sich Heesen überzeugt.

Reserven für den öffentlichen Dienst sieht der dbb Bundesvorsitzende auch in den rund sechs Millionen gut ausgebildeten, aber nicht berufstätigen Frauen. Ihnen könnten attraktive Angebote  etwa flexible Arbeitszeit und Heimarbeitsplätze gemacht werden.

Quelle: Pressemeldung des dbb beamtenbund und tarifunion, 20.12.2011


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