Mutterschutz

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Ratgeber "FrauenSache im öffentlichen Dienst" für nur 7,50 Euro

Die Neuauflage des Ratgebers "Frauen im öffentlichen Dienst" ist nicht nur "FrauenSache"

Das 216-seitige Buch informiert über alles Wichtige zum Berufsalltag von Frauen, die im öffentlichen Dienst arbeiten. Der Ratgeber gibt Tipps und eignet sich auch als Nachschlagewerk für Gleichstellungs- und Frauenbeauftragte, Mitglieder in Personalvertretungen und Verantwortliche in Personalabteilungen. Das Buch ist übersichtlich gegliedert und gibt einen umfassenden Überblick über alle Themen, die Frauen besonders betreffen. Insgesamt 130 Stichwörter geben Tipps und helfen Frauen dabei, Nachteile in der beruflichen Entwicklung zu verhindern. Der Ratgeber enthät Synopsen, die die Gleichstellungsgesetze des Bundes und der Länder miteinander vergleichen.

Der Ratgeber kostet 7,50 Euro und kann hier bestellt werden >>>weiter

Mehr Informationen für Beamtinnen finden Sie unter www.frauen-im-oeffentlichen-dienst.de 


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Mutterschutz 

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Neun Monate – so lange hat die werdende Mutter im allgemeinen Zeit, sich auf die Lebensverhältnisse mit einem Kind einzustellen. Mit dem Mutterschutzgesetz (MuSchG) der Mutterschutzverordnung für Beamtinnen (MuSchBV) hat der Gesetzgeber seinerseits Vorsorge für den Schutz berufstätiger Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt getroffen. Im Mittelpunkt stehen die Gesundheit von Mutter und Kind, der Schutz der Schwangeren am Arbeitsplatz sowie die finanzielle Absicherung der werdenden Mütter.
Die Mutterschutzregelungen gelten für Schwangere, die
- sich in der Probezeit befinden,
- in einem befristeten Arbeitsverhältnis stehen,
- in der Berufsausbildung sind,
- ein Praktikum oder
- ein freiwilliges soziales Jahr ableisten. 

Weder die Staatsangehörigkeit noch der Familienstand der werdenden Mutter spielen eine Rolle, ausschlaggebend ist allein, dass die Frau in Deutschland arbeitet. Neun Monate, in denen die Zukunft organisiert sein will, Anträge zu stellen sind auf:
- Elternzeit,
- Teilzeitbeschäftigung und
- Sonderurlaub (beim Arbeitgeber) oder für
- Beihilfe zur Erstausstattung, sofern das Bundesland diese Mutterschaftsleistung gewährt,
- eine Haushaltshilfe bei der Krankenversicherung oder Beihilfe,
Kindergeld bei der Familienkasse bzw. beim Arbeitgeber innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt, und schließlich noch
- Erziehungsgeld bei der Erziehungsgeldstelle.
Es gibt viel zu tun ... 

Regelungen für Auszubildende
Grundsätzlich gelten für Auszubildende, die schwanger sind, alle Bestimmungen des Mutterschutzgesetzes. Während der Schwangerschaft erscheint es sinnvoll, den Ausbildungsplan so umzustellen, dass die Ausbildungsinhalte, die nicht von einem Beschäftigungsverbot betroffen sind, vorgezogen werden. Die Ausbildungszeit verlängert sich durch die Mutterschutzfristen nicht automatisch. Während der Fristen können auch Prüfungen abgelegt werden. Eine Prüfung kann nur verschoben werden, wenn ein ärztliches Attest vorliegt. Nach § 20 Abs. 1 BErzGG haben Auszubildende mit Kind Anspruch auf Elternzeit und – selbstverständlich – auf Erziehungsgeld.
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